Nachhaltigkeit, Neurodiversität, Nonsens

Monat: Oktober 2018

Big Talk, Small Talk, Meta Talk

Talking people everywhere. Als meine Mutter mir, da war ich zwei Jahre alt, sagte, wie toll es wäre, dass ich schon so viel wüsste, erwiderte ich: „Du kannst sprechen!“, allerdings auf ungarisch.

Im Studium hört mensch eine Menge Leute sprechen und soll auch selbst eine Menge sprechen. Auf englisch, auf deutsch, auf wissenschaftlich. Und Smalltalk. Theoretisch. Ich meine, da sind schon all die superfreundlichen Kommilitonen, und der akademische Buschfunk ist so überlebenswichtig manchmal, und überhaupt, sich nicht so verloren fühlen und mit anderen studentischen Irrsinn von irrational bis revolutionär aushecken zu können, das ist doch reizvoll. Also talken! Denn es erfüllt so viele dieser Funktionen.
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Entpackte Gedanken zum Unverpackten

Wenn eine Umweltpsychologin mir etwas über „real-world problems“ erzählt, denke ich schon, Wissenschaft ist hart seltsam. Was sind nicht-real-world problems? Irreale problems? Nun gut.

Real ist … schwer zu fassen, wenn jemand so ein schräges Fach studiert wie Psychologie. Auf einmal wird alles so relativ. So wahrnehmungsbedingt. So konstruiert, abstrakt. Raum und Zeit sind eigentlich eins, unser Gehirn trennt aber beides.
Doch von der theoretischen in die praktische Vernunft umzuschalten muss sein, wenn ich mir überlegen will, wie viele Schraubgläser ich eigentlich mitnehmen will, wenn ich im Unverpacktladen einkaufen gehe.

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