Nachhaltigkeit, Neurodiversität, Nonsens

Monat: März 2019

Das Wunder der Saat

Diesen Text schrieb ich während meines Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) beim Prinzessinnengarten, einem Gemeinschaftsgarten in Berlin. Dieser hat übrigens vor kurzem neue Wurzeln auf einem Neuköllner Friedhof geschlagen. Die Urban-Gardening-Saison geht wieder los; ich freu mich darauf, ich hab noch eine Menge Saatgut zum säen, und in der Hoffnung, dass die Gartenfreude ansteckt, teile ich mal diesen wiedergefundenen Essay.
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Ad absurdum

Julai saß auf dem Stuhl und starrte an Dr. Winter vorbei auf die Vorhänge. Ein Teil von ihr versuchte, das Muster auf den Vorhängen von ihrem natürlichen Chaos in eine geordnete Struktur überzuführen. Geistig. Es waren Strichzeichnungen stilisierter Äste mit Blättern daran; die Astdicke war durchaus biologisch unsinnig und ebenso die Blattaderung. Der Stoff des Vorhangs bildete Wülste und Furchen; am Gehirn würde man das Gyri und Sulci nennen. Nur dass der Vorhang keine Gene besaß, die seine Wülste und Furchen an Ort und Stelle beließen. Weiterlesen

Der Exzentrische Persönlichkeitsstil

Diese Bibliothek ist so wunderschön, denke ich jedes Mal. Gut, die Akustik ist so semi, aber diese Architektur… ich liebe meine Uni. Ich habe gerade eine Klausur geschrieben und den Ausdruck Einfaktorieller Randomisierungsplan benutzt. Heute jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum achten Mal. Wie es den Menschen dort wohl geht? Ich war in anderen Jahren an diesem Tag manchmal auf Anti-Atom-Demos und trotz des traurigen Themas fand ich die Atmosphäre so verzaubernd, vielleicht lag es an den japanischen Performancekünstlern. Wenn du keine Partys magst, geh doch einfach auf Demos…

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