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Nachhaltigkeit, Neurodiversität, Nonsens

Schlagwort: Umweltpsychologie

Selbstkontrolle und Nachhaltigkeit (und Neurodiversität)

In der Bibliothek, immer das gleiche Spiel, das Oszillieren zwischen Selbstdisziplin – interessiertem Flow – Überforderung – Konzentrationslücke – Ablenkung – Impulskontrolle. Ertappt werden beim Spielen eines Spiels, bei dem man RNA-Basen austauschen muss, hoffen, dass der Bibliothekar das für „Lernen“ hält, wobei es im Grunde auch egal ist.

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Erfolgreich Psychologie studieren mit AD(H)S – weil Wissenschaft Spaß macht!

Hey. Ich freue mich jeden Tag darüber, dass ich Psychologie studieren kann. Das ist vermutlich voll das Privileg. So oft habe ich schon Leute getroffen, die sagten: „Woah, Psychologie find ich auch spannend. Hätte ich ja auch gerne studiert.“ Aber es ist hart, überhaupt erstmal in den Bachelor zu gelangen – Psychologie ist beliebt. Tut mir leid, wenn es nicht klappt und jemand eigentlich echt ein gutes Psycholog*in geworden wäre. Hoffentlich wird die Situation mit dem neuen Bachelorstudiengang Psychotherapie besser! Manchmal denke ich mir aber, Leute, seht euch erst einmal an, was ein Psychologiestudium ist. Wir werden hier nicht über unsere Gefühle reden, Freud lesen oder unsere Träume deuten oder herausfinden, wer wir sind. Zumindest nicht in den meisten Unis.

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Die Tabuzonen der Umweltbewussten

Ich bin glücklich, und das seit einem so langen Zeitraum, ich frage mich schon, ist das normal… Bin ich unter die Stoiker gegangen, wenn mir alles so halbwegs egal zu sein scheint? Und ich frage mich: Im Angesicht der Klimakrise, was würde Epiktet tun? Denn es ist nun einmal so: Dinge, die ich nicht ändern kann, da lohnt es sich auch nicht, sich davon aufregen zu lassen. Aber mir sind in der Klimakrise nicht die Hände gebunden – ich kann etwas tun! Klar, sie lässt sich nicht aufhalten – aber jedes Zehntelgrad zählt, jedes Kilo CO2 zählt. Was würde Epiktet tun? Weiterlesen

Ikaros flog immerhin CO2-neutral

Die Vektoren rufen mich mit Sirenengesang; ich kann nicht nein sagen ob dieser Klausur, die frisch gedruckt auf mich wartet. Vektoren zu verstehen ist eigentlich ganz einfach, aber sich die Angst zu nehmen, die da lautet „was, wenn ich die Vektoren doch nicht verstehe“, das ist weniger einfach. In einem Satz: Die Anzahl bevorstehender Prüfungen ist negativ korreliert mit der Frequenz geistiger Ergüsse in Form von Blogbeiträgen. Schade, echt.

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Glitzernde Euphorie durch Umweltpsychologie: die IPU

Summt eine Person, summen die anderen um sie herum mit. Kurz darauf summt der ganze Raum. Ist die Menschliche Bienenschwarmperformance abgeebbt, lassen sich Dinge ansagen. Workshops zum Beispiel. Denn Summen und reden geht nicht gleichzeitig. Wovon ist die Rede? Och, IPU-Kongress!

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Wissen, handeln, wandeln

Érik a szőlő… die Trauben reifen. Alles mögliche reift. Geht raus und pflückt, Leute!
Pflückt auch Wissen! Gutes, reifes Wissen aus samenfesten Erhaltungssorten (sprich: geeignet zur Saatguternte). Oh, wie freue ich mich über meine Ernte: An einem Tag Tomaten, am anderen Tag Wissen, aber von der motivierenden, in glückliche Schwingungen versetzenden Sorte. Wo hab ich das wohl her?

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Klimawandelkommunikation

Es gibt viele Dinge, die ich gerne so richtig gut können würde. Zum Beispiel: Über den Klimawandel reden, ohne mich unbeliebt zu machen. Oder unterschätze ich mich da gerade? Schauen wir mal.

Wo liegt eigentlich das Problem, wenn ich mit Leuten über den Klimawandel rede? Nun ja, zuerst einmal, meistens bin ich es, die davon anfängt. Ich frage mich: Warum reden wir eigentlich so wenig darüber? Ich bin neugierig und scheue auch Tabuthemen nicht, wenn mich interessiert, was anderen dazu durch den Kopf geht. Kann sein, dass der Klimawandel nicht besonders interessant ist und deshalb kein beliebtes Small-Talk-Thema, denn ein Tabuthema ist er schließlich nicht.

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Umweltpsychologie zum Frühstück

Umweltschutz ist so komplex, dass ich einen viel komplexeren Text fabrizieren müsste mit viel mehr philosophischer Korrektheit. Ich kenne mich nicht hinreichend aus mit Philosophie oder Psychologie und der Aufwand für so einen Blogbeitrag wäre mir gerade zu viel. Deshalb hier ein paar halbdurchdachte Gedanken, folgend einem Frühstücksgespräch über alles Mögliche, worüber mensch so spricht, wenn die Umwelt zur Sprache kommt.

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